9.30 bis 11.00 Uhr, Führung in Breisach am Rhein 11.30 bis 14.30 Uhr, Schleusenfahrt Die Fahrt beginnt um 9.00 Uhr am Konzerthaus und endet u...
Nordschwarzwald
N1 | Alte Waldgewerbe im Hinteren Wald | 31.07.2010
Auf den Spuren des Dichters Wilhelm Hauff zum „oberen Neuhaus“, alter Waldgewerbe und des Kaltenbachsees.
Auf dem Mittelweg des Schwarzwaldvereins mit herrlichen Ausblicken ins Murgtal zu einem historischen Platz. Hier stand vor ca. 200 Jahren das Wirtshaus „Oberes Neuhaus“, das dem Dichter Wilhelm Hauff als Vorlage für seine Erzählung „Das Wirtshaus im Spessart“ diente. Zwei mächtige Kohlplatten und ein ehemaliger Flößersee sind weitere Höhepunkte.
Seewald - Besenfeld Rathaus „Sonne“ - Forstrat - Ebert - Hütte - Kaltenbachsee - Rathaus „Sonne“
12,3 km
| Besonderheiten | Oberes Neuhaus, Kaltenbachsee |
| Verpflegung | Rucksackverpflegung |
| Treffpunkt | 10.00 Uhr, Rathaus Besenfeld |
| Veranstalter | Schwarzwaldverein OG Besenfeld, Fritz Girrbach, 0 74 47 / 13 40 |
| Wanderungstyp | Rundwanderung |
| Verkehrsanbindung Auto | B 294 Freudenstadt-Pforzheim |
| Verkehrsanbindung ÖPNV | Bus der vgf-Linie 7787 Freudenstadt-Seewald Bus der vgf-Linie 7780 Bad Wildbad-Seewald Internet: www.vgf-info.de |
| Dauer | 4,5 |
| Höhenunterschiede in Meter | 210 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Anforderungen | keine |
| Einkehrmöglichkeit | örtliche Gaststätten und Hotels in Besenfeld |
| Übernachtungsmöglichkeit | in Besenfeld: Hotel Sonnenblick (Übern./Einkehr) Freudenstädter Str. 40, 72297 Seewald, 0 74 47 / 933-200 info@sonnenblick-hotel.de Hotel Oberwiesenhof (Übern./Einkehr) Freudenstädter Str. 60, 72297 Seewald, 0 74 47 / 280-333 info@hotel-oberwiesenhof.de Hotel Pferdekoppel (Übern./Einkehr) Kniebisstr. 65, 72297 Seewald, 0 74 47 / 364 info@hotel-pferdekoppel.de |
| Ansprechpartner | Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Besenfeld |
| Touristik Info | Seewald Touristik Wildbader Str. 1 72297 Seewald Tel. 0 74 47 / 94 60-11 Fax 0 74 47 / 94 60-15 gemeinde@seewald.eu www.seewald.eu Mo - Fr. 9.00-12.00 Uhr |
Wir wandern vom Wegweiser „Rathaus Sonne“ (800 m) Richtung Freudenstadt zum Wegweiser „Freudenstädter Straße“ (798 m). Dann biegen wir rechts ab und gelangen ansteigend zum Wegweiser „Robert-Schneider-Hütte" (833 m), mit herrlichem Ausblick auf Besenfeld und bei guter Sicht auf die Schwäbische Alb. Wir folgen der gelben Raute weiter über die Wegweiser „Mittelweg" und „Lerchweg“ (856 m) und gelangen über die „Alte Weinstraße“ (858 m) mit herrlichen Ausblicken ins Murgtal (dank „Lothar") zum höchsten Berg des Nordschwarzwaldes, der Hornisgrinde (1164 m).
Bei der „Forstrat-Ebert-Hütte" (886 m), auch Neuhaus-Hütte genannt, können wir eine kleine Rast einlegen (Grillplatz vorhanden).
Danach biegen rechts ab und gelangen nach ca. 300 m an einen historischen Platz. Hier stand bis vor ca. 200 Jahren das Wirtshaus „Oberes Neuhaus", das dem Dichter Wilhelm Hauff als Vorlage für seine Erzählung „Das Wirtshaus im Spessart" diente. Bei Ausgrabungen fand man noch Reste eines Kachelofens, Tonscherben von Essgeschirr und Fensterglas (zu besichtigen im Rathaus „Sonne" in Besenfeld). Ca. 50 m dahinter befindet sich noch ein teilweise freigelegter Brunnen. Weiter geht es bis zur „Kohlplatte“ (889 m), der höchsten Stelle auf dieser Rundwanderung.
Rechter Hand erinnert ein nachgebauter Kohlenmeiler an die Zeit, als an dieser Stelle vor ca. 200 Jahren, einer der größten Meiler im nördlichen Schwarzwald stand. Das harte Leben der Köhler hat Wilhelm Hauff ebenfalls als Vorlage für seine Erzählung „Das kalte Herz" verarbeitet.
Wir biegen nun links ab Richtung Kaltenbachsee. Über den Wegweiser „Lägerhalde“ (780 m) steigen wir ab zum idyllisch gelegenen Kaltenbachsee (754 m), ein um das Jahr 1780 für Kleinholzflößerei (Scheiterholz) angelegter und um 1813 in Stein ausgebauter Schwellsee mit Schwellwerk. Der sehr gut erhaltene Wasserablauf mit einem markanten Rundbogen unterhalb des Schwelldamms ist durch einen rechts abgehenden Trampelpfad gut zu erreichen.
Solch ein großer Wasserspeicher konnte aus geomorphologischen sowie flößertechnischen Gründen immer nur in den hintersten Talbereichen errichtet werden. Bevor wir uns auf den Rückweg begeben, bieten sich die Sitzplätze am See an, das Rucksackvesper in der idyllischen Landschaft zu genießen.
Rechts oberhalb des Sees werfen wir noch einen Blick auf einen ehemaligen Köhlerplatz. Dann geht es steil bergauf über die Wegweiser „Äschental“ (864 m) und „Spielbergweg“ (863 m) auf den „Schäuflerweg“. Diesem folgen wir ca. 3 km über die Wegweiser „Hohmüsse“ (850 m) und „Charlottenhütte“ (853 m) immer absteigend bis zum Wegweiser „Schäuflerweg Parkplatz“ (814 m). Hier überqueren wir die B 294 und gelangen über den Weiler Urnagold und den Wegweiser „Urnagold“ (822 m) wieder zurück zum Ausgangspunkt Rathaus „Sonne".
N2 | Fernsichten am Nordrandweg | 31.07.2010
Aussichten und Fernsichten am Nordrandweg 1. Etappe von Karlsruhe-Durlach nach Karlsbad-Langensteinbach
Von Karlsruhe-Durlach, der ehemaligen badischen Residenzstadt der Markgrafen von Baden-Durlach, geht es auf aussichtsreichen Wegen hinauf zum Turmberg mit Sicht in die Rheinebene und das Pfinztal. Nach der Durchquerung des Rittnertwaldes haben wir eine umfassende Sicht über die Pfinzmulde in Richtung Mahlberg und Schwanner Warte.
Durlach Bahnhof - Turmbergstation - Rittnerthof - Rathaus Langensteinbach - Am Bibelheim
17 km
| Veranstalter | Schwarzwaldverein OG Karlsruhe, Hartmut Stech, 07 21 / 45 18 26 |
| Treffpunkt | 10.00 Uhr, Bahnhof Karlsruhe-Durlach |
| Besonderheiten | Durlach Stadtkirche, Schloss, Barbara-Kapelle |
| Verpflegung | Rucksackverpflegung |
| Wanderungstyp | Streckenwanderung |
| Verkehrsanbindung Auto | B10 Karlsruhe-Durlach, Bahnhof |
| Verkehrsanbindung ÖPNV | Bahnhof Karlsruhe-Durlach hier halten alle IRE, RE Züge und alle Stadtbahnen in der Region |
| Dauer | 5 |
| Höhenunterschiede in Meter | 160 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Einkehrmöglichkeit | örtliche Gastronomie |
| Übernachtungsmöglichkeit | örtliche Hotels |
| Ansprechpartner | Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Karlsruhe Hartmut Stech , 07 21/ 45 18 26 |
| Touristik Info | Tourist-Info Karlsruhe, Stadt Karlsruhe Festplatz 9 76137 Karlsruhe Tel.: 0721 / 37200 Fax: 0721 / 37202116 Email: tourismus@kmkg.de Homepage: http://www.karlsruhe.de |
Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof Karlsruhe-Durlach: Unser Wegezeichen ist die weiße Raute auf gelben Grund, darin das kleine Wegezeichen n (steht für Nordrandweg). Wir folgen diesem Zeichen und kommen nach 1 km in die Stadtmitte von Durlach.
Hier lohnen sich besonders die evangelische Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert, das Schloss, in dem sich das Pfinzgaumuseum befindet und die alten Bürgerhäuser im mittelalterlichen Ortskern.
Wir folgen den Straßenbahnschienen und erreichen nach weiteren 500 m die Endhaltestelle. Dort queren wir die B 3 und steigen leicht zu der Talstation der Turmbergbahn an, die am Wochenende benutzt werden kann, aber wir können auch zu Fuß den Karlsruher Hausberg ersteigen. Über viele Stufen steigend kommen wir bald oben bei der Bergstation auf 264 m Höhe an. Hier haben wir bereits einen umfassenden Blick auf die Altstadt von Durlach in Richtung Karlsruhe. Diese Hauptachse, die so genannte Durlacher Allee, weist genau nach Westen. Bei guter Sicht können wir in der Ferne die Pfälzer Berge sehen. Nach Süden schauen wir den Grabenbruch entlang. Nach Norden entdecken wir entlang des Grabenbruchs die Michaelskapelle und bei guter Sicht sogar den Königsstuhl bei Heidelberg.
Wir wandern weiter mit unserem Wegezeichen n, vobei an der Turmbergruine aus dem 12. Jahrhundert, und laufen durch den Wald über einen Bergrücken nach Rittnerthof. Unser Blick geht nach Norden, unter uns befindet sich das Pfinztal. Das Pfinztal ist zugleich auch Grenze zum Kraichgau. Wir befinden uns hier noch im Sandstein, auf der anderern Seite der Pfinz geginnt der Muschelkalk.
Dem Wegezeichen n folgend durch den Rittnertwald im steten auf und ab kommen wir bald am Thomashof heraus. Achtung unser Weg macht einen rechtwinkligen Knick nach links. Wir folgen dem Wegezeichen n am Waldrand dieser ist zugleich auch Grenze zu Stupferich. Hin und wieder sehen wir alte Grenzsteine, die sehr alte Jahreszahlen und das badische Wappen tragen. Nach Süden hin schauen wir jetzt den Nordschwarzwaldrand vom Mahlberg über Schwanner Warte bis nach Pforzheim.
Bald kommen wir zu dem Gewann Gansacker. Weiter dem Wegezeichen folgend, unter der lärmenden Autobahn hindurch, kommen wir zu dem Gewann Steinig. Hier haben wir wiederum die schon beschriebene umfassende Aussicht. Die Berge des Nordschwarzwaldes kommen uns näher.
Dem Wegezeichen n folgen wir abwärts in die Senke des Bocksbaches. Diesen überqueren wir auf dem Damm des Regenrückhaltebeckens. Durch den Rappenbuschwald kommen wir bald an den Ortseingang von Langensteinbach. Durch eine verkehrsberuhigte Seitenstraße, vorbei an Fachwerkhäusern, stehen wir bald vor dem Rathaus von Langensteinbach, dem Verwaltungssitz von Karlsbad. Wir haben jetzt die Wahl auf kurzem Weg zum Bahnhof Langensteinbach zu gehen, oder der gelben Raute zu der lohnenden Aussicht der St. Barbara Kapelle über Langsteinbach zu folgen. Der nächste Abfahrtpunkt ist mit der S-Bahn die Haltestelle St. Barbara.
N3 | Aus Wasser wird Strom | 31.07.2010
Von der Schwarzenbach-Talsperre zum Rudolf-Fettweis-Werk in Forbach
Die Schwarzenbach-Talsperre liegt idyllisch inmitten der Schwarzwaldberge. Der Bau der gigantischen Staumauer war Anfang des 20. Jahrhunderts eine Meisterleistung.
Raumünzach Bahnhof - Schwarzenbachmauer - Stauseeufer - Murgleiter - Wasserschloss - Rudolf - Fettweis - Werk - Holz-brücke - Bahnhof Forbach
14,5 km
| Besonderheiten | Schwarzenbachtalsperre, Kraftwerk, historische Holzbrücke |
| Treffpunkt | 9.30 Uhr, Bahnhof Raumünzach |
| Verpflegung | Rucksackverpflegung |
| Veranstalter | Schwarzwaldverein OG Bermersbach, Dorothea Rozek, 0 72 28 / 15 58 |
| Wanderungstyp | Streckenwanderung |
| Verkehrsanbindung Auto | Von Rastatt oder Freudenstadt über die B 462 bis Bahnhof Raumünzach |
| Verkehrsanbindung ÖPNV | Von Karlsruhe oder Freudenstadt mit der S 41 nach Raumünzach Bahnhof; Die Buslinien 246 von Hundsbach bzw. Forbach und 263 von Bühl bzw. Forbach halten direkt vor dem Bahnhof. |
| Dauer | 5 |
| Höhenunterschiede in Meter | 550 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Einkehrmöglichkeit | örtliche Gastronomie |
| Übernachtungsmöglichkeit | örtliche Hotels |
| Ansprechpartner | Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Bermersbach Dorothea Rozek Tel. 0 72 28 / 15 58 E-Mail: rozek@schwarzwaldverein-murgtal.de |
| Touristik Info | Touristinfo Forbach Landstr. 27 76596 Forbach Tel. 0 72 28 / 39-0 Fax 0 72 28 / 39-80 E-Mail: touristinfo@forbach.de http//www.forbach.de Mo-Fr 8-17 Uhr Do 8-18 Uhr Sa 10-12 Uhr im Sommer |
Wir beginnen am Bahnhof Raumünzach und folgen der blauen Raute Richtung Schwarzenbach. Wir wandern durch den Steinbruch am Schneiderskopf und erreichen nach einer guten Stunde den Fuß der 400 m langen und 65,30 m hohen Staumauer, die sich direkt vor uns erhebt. Über einen schmalen Weg steigen wir hoch zur Staumauer und wandern ca. 2 km entlang der Talsperre bis zum Abzweig Stauseeufer. Hier treffen wir auf die rote Raute des Westwegs. Wir folgen dem Westweg und steigen hoch zur neuen Wegscheidhütte, die im Jahr 2006 von der Ortsgruppe Forbach des Schwarzwaldvereins gebaut wurde. Hier haben wir unseren höchsten Punkt erreicht.
Beim Abstieg bleiben wir auf dem Westweg, bis wir zum zweiten Mal auf einen breiten Weg treffen. Wir verlassen den Westweg und wandern auf dem breiten Weg nach rechts aufwärts. Nach ca. 400 m überqueren wir die Fallrohre, die von der Schwarzenbach-Talsperre zum Rudolf-Fettweis-Werk führen und nach weiteren 300 m zweigen wir nach links auf einen schmalen Pfad Richtung Naturfreundehaus ab. Nach ca. 10 Min. kommen wir wieder auf einen breiten Weg, dem wir nach rechts aufwärts folgen, bis wir nach 500 m auf die Murgleiter treffen. Der Weg der Murgleiter geht links 300 m in vielen Kurven abwärts bis zum Kapellenweg. Wir wenden uns nach links und bleiben auf der Murgleiter bis zur Lindenhalde. Kurz vorher am Wasserschloss überqueren wir nochmal die Fallrohre von der Talsperre zum Rudolf-Fettweis-Werk.
Wir wechseln nach rechts auf den Weg Richtung Haulertunnel. Nach wenigen Metern geht links ein Weg ab, die „Ochsengass", die zur Bundesstraße 462 führt. Wir überqueren die Straße und wenden uns nach links. Auf der rechten Straßenseite sehen wir schon die Schilder zum Rudolf-Fettweis-Werk und biegen ab zum Wehr. Auf dem Wehr gehen wir über die Murg und wandern nach links über die Eckstraße, vorbei an der alten Holzbrücke, in 15 Minuten zum Bahnhof in Forbach.
N4 | Nordrandweg 1. Etappe | 31.07.2010
Geschichte und Geschichten am Nordrand des Schwarzwalds
Der Weg führt zu 75 Prozent entlang der geschichtsträchtigen Eppinger Linien im Bereich Mühlacker Pforzheim. Die Eppinger Linien waren eine befestigte Verteidigungslinie, die von Weißenstein bei Pforzheim über Mühlacker, Sternenfels, Eppingen bis nach Neckargemünd reichte.
Bahnhof Mühlacker – Mühlehof – Burgruine Löffelstelz – Dürr-menz – Landgraben – Gaisberg – Öschelbronn – Mäurachklinge – Kuhställe – Bahnhof Eutingen
20 km
| Besonderheiten | Ruine Löffelstelz |
| Verpflegung | Rucksackverpflegung |
| Treffpunkt | 10.00 Uhr, Kelterplatz Mühlacker |
| Veranstalter | Schwarzwaldverein OG Pforzheim-Eutingen, Baldur Bittmann, 0 72 31 / 56 76 19 |
| Unkostenbeitrag | Rücktransfer (in Konus enthalten) |
| Wanderungstyp | Streckenwanderung |
| Verkehrsanbindung Auto | Bahnhof Mühlacker |
| Verkehrsanbindung ÖPNV | Bahnhof Mühlacker |
| Dauer | 6 |
| Höhenunterschiede in Meter | 330 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Ansprechpartner | Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Eutingen Baldur Bittmann Eichenlaubweg 34 75181 Pforzheim-Eutingen Tel. 0 72 31 / 56 76 19 E-Mail: Birgit.Bittmann@online.de |
Sie hatten eine Gesamtlänge von 86 km. Die Eppinger Linien wurden in den Jahren 1695 bis 1697 unter dem Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, auch „Türkenlouis“ genannt, in Fronarbeit errichtet, um französische Raubzüge im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697) zu unterbinden.
Das Bollwerk bestand aus einem etwa 40 Meter breiten „Verhack“, einem Verhau aus Ästen und Baumstämmen, dem ein etwa 2,5 Meter tiefer Graben folgte. Der Bodenaushub des Grabens wurde zu einem dahinterliegenden Wall aufgeschüttet.
Gesichert wurden das Wall-Graben-System der Eppinger Linien durch Wachtürme, genannt Chartaque. Eine Chartaque war eine turmartig aufgebaute Blockhütte mit einer Grundfläche von 6 × 6 m und einer Höhe von etwa 12 Metern. Die Burgruine Löffelstelz oberhalb von Dürrmenz (kürzlich restauriert) bietet einen schönen Ausblick, ebenso die nachgebauten Chartaque auf Niefern, Pforzheim und den Enzkreis.
Wir gehen vom Bahnhof Mühlacker auf der Bahnhofstraße zum Mühlehof, dem eigentlichen Startpunkt des Schwarzwald-Nordrandwegs. (Schild) Den Wegweisern der weißen Raute auf gelben Grund mit einem „n“ in der Mitte folgend, überqueren wir die B10 (Ampel). Nach einem kurzen Anstieg mit wunderbarem Blick erreichen wir die Burgruine Löffelstelz. Im Abstieg, nach einem sehr starken Knick nach rechts, gelangen wir zu den Häuser von Dürrmenz. Nach der Überquerung der Enzbrücke folgt der Weg ein großes Stück entlang dem Fluss. Dann geht es ansteigend (Rastplatz) in den Wald hinein. Am Wegweiser „Landgraben" biegen wir rechts ab und wandern am Waldrand entlang. Im Wald unmittelbar auf und neben dem Eppinger-Linien-Graben geht es weiter und wir genießen am Gaisberg einen schöner Ausblick nach Westen. Nach einer scharfen Linkskurve führt der Weg nach Öschelbronn durch die Ortsmitte und weiter ins Kirnbachtal. Aus dem Wald heraus wenden wir uns nach links an der Gaststätte „Waldschanze" vorbei zur Chartaque. Über die Autobahn am Fürstkopf vorbei, geht es nun über die Wegweiser „Mäurachklinge" und „Kuhställe" nach Eutingen. Hier gibt es verschiedene Gaststätten (auch Übernachtung), sowie Bus- und Bahnanschluss.
N5 | Von Bad Rippoldsau zum Glaswaldsee | 01.08.2010
Waldgewerbe im Wolftal
Der Weg zum Glaswaldsee führt zum größten Teil über naturbelassene Wege und herrlichen Aussichten. Möglichkeit zur Besichtigung des Waldkulturhauses.
Bad Rippoldsau - Hildahütte - Westweg - Glaswaldsee - Bad Rippoldsau
16,5 km
| Besonderheiten | Glaswaldsee, Waldkulturhaus |
| Treffpunkt | 9.00 Uhr, Schwarzwaldklinik Bad Rippoldsau |
| Verpflegung | Rucksackverpflegung |
| Veranstalter | Schwarzwaldverein OG Bad Rippoldsau, Otmar Zanger, 0 74 40 / 547 |
| Wanderungstyp | Rundwanderung |
| Verkehrsanbindung Auto | Schwarzwaldklinik Bad Rippoldsau |
| Höhenunterschiede in Meter | 400 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Einkehrmöglichkeit | örtliche Gastronomie Bad Rippoldsau |
| Übernachtungsmöglichkeit | örtliche Hotels Bad Rippoldsau |
| Ansprechpartner | Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Bad Rippoldsau Zanger Otmar, Tel. 0 74 40 / 547 |
| Touristik Info | Tourist-Information Kurhausstr.2 0 74 40 / 7 77 76 Bad Rippoldsau Tel. 0 74 40 / 913 94-0 Fax 0 74 40 / 913 94-94 E-Mail: info@bad-rippoldsau http://www.bad-rippoldsau.de Mo-Fr 9-12 u.14-17Uhr |
Die Wanderung beginnt an der Schwarzwaldklinik im Kurzentrum. Sie führt zunächst auf dem Wolftalweg, vorbei an der Weihermattmühle, in Richtung Holzwald, wo wir nach 2 km das Waldkulturhaus erreichen. Alte Waldberufe und Arbeitsweisen werden hier anschaulich dargestellt, alte Werkzeuge und Geräte werden erklärt. Nach der Führung wandern wir weiter zum Gasthof „Zur Holzwälder Höhe". Hier zweigt ein Wanderweg mit blauer Raute ab, der uns nach einem Anstieg von 3 km zur Hildahütte, einer Schutzhütte in der Kammlage am Westweg – Fernwanderweg durch den Schwarzwald von Pforzheim nach Basel – bringt. Wir folgen demselben mit der roten Raute südwärts in Richtung Hausach.
Nach weiteren ca. 3,5 km gelangen wir zur Seeblickbank, hoch über dem Glaswaldsee. Auf dem Weg dorthin liegt bei der Lettstätter Hütte mit 964 m der höchste Punkt unserer Wanderung. Bald nach dem Seeblick, an der See-Ebene, 942 m, verlassen wir den Westweg. Ein steiniger Abstieg von 1 km zum 100 m tiefer liegenden See, mit blauer Raute beschildert, folgt. Wer Lust hat, mag den kleinen, reizvollen und sagenumwobenen Karsee im großen Schutzgebiet auf ebenem Weg umwandern.
Nach der Rast am See geht es über naturbelassene Wege weiter zur „Grünen Sitzbank", einem Wanderwegeknotenpunkt zwischen Wolf- und Renchtal gelegen. Über die Badwaldhöhe mit herrlichen Ausblicken erreichen wir die Annahütte, wo sich ein lohnenswerter Ausblick auf unseren tief unten liegenden Ausgangspunkt, die Schwarzwaldklinik, bietet. Ein ca. 2,5 km langer Abstieg bringt uns dorthin zurück.
