Donau-Hegau-Bodensee

D1 | Burgruine Hohentwiel mit Vulkanpfad | 01.08.2010

Zu Deutschlands größter Burgruine

Der Hohentwiel ist Deutschlands größte Burgruine auf vulkanischem Gestein mit einzigartiger Flora und Fauna. Die Tour ist von Frühling bis Herbst reizvoll und bietet herrliche Ausblicke auf den Bodensee und die Alpenkette.

Bahnhof Singen - Marktpassage - Billionenbrücke - Domäne - Karlsbastion - Burgruine - Elisabethenberg - Billionenbrücke - Stadtgartenbrücke - Bahnhof Singen

10 km

BesonderheitenRuine Hohentwiel, Vulkanberge
Treffpunkt9.00 Uhr, Bahnhof Singen/Htwl
VerpflegungRucksackverpflegung
UnkostenbeitragEintritt Hohentwiel
VeranstalterSchwarzwaldverein OG Singen,
Hans-Jörg Baumann, 0 77 31 / 4 23 95
WanderungstypRundwanderung
Verkehrsanbindung AutoParkplatz bei DB-Haltepunkt LAGA, Schaffhauser Str., oder Offwiese bei der Schaffhauser Str.
Verkehrsanbindung ÖPNVBahnhof Singen oder Haltepunkt LAGA (Seehas-Zug)
Dauer3,5
Höhenunterschiede in Meter300
Schwierigkeitsgradleicht
AnsprechpartnerSchwarzwaldverein Ortsgruppe Singen Hans-Jörg Baumann Bruderhofstr. 51 78224 Singen Tel. 0 77 31 / 4 23 95 E-Mail: hans-joerg.baumann@gmx.de
Touristik InfoTourist-Info Singen
August-Ruf-Straße 13
78224 Singen
Tel. 0 77 31 / 85-262
Fax 0 77 31 / 85-513
http://www.singen.de
9.00-18.00 Uhr, Sa. 10.00-13.00 Uhr

Tritt man aus dem Bahnhof heraus, kommt man geradeaus direkt in die Fußgängerzone. Nach der Marktpassage biegen wir links ab, dabei kommen wir an der Ekkehard-Realschule, der St. Peter- und Paul-Kirche, dem Rathaus und der neuen Stadthalle vorbei, bevor wir die Aach-Brücke beim Stadtgarten überschreiten. Ab hier nach rechts bis zur Domäne begleitet uns die Doppel-Markierung der Fernwege Freiburg-Bodensee bzw. des Schwarzwald-Jura-Bodenseeweges. Beim nächsten Wegweiser (02) lohnt sich ein Blick auf die Tafel des südwestlichen Brückenpfeilers, die Auskunft über die immensen Kosten in der Inflationszeit gibt. An der Schaffhauser Straße geht es links aufwärts bis zum Hotel Widerhold (dort leider kein Fußgängerüberweg). Dabei überschreitet man die Bahngeleise und kommt an Haltepunkt LAGA vorbei. Jetzt zeigt der Wegweiser nach rechts und wir nähern uns dem Berg. Dann steigt der Wiederholdweg (benannt nach seinem Gönner) steil an und in Windungen erreicht man die Domäne Hohentwiel mit Hotel/Gaststätte (schöne Einkehr-Terrasse), Scheffellinde und Info-Zentrum.
Im Info-Zentrum erstehen wir die Eintrittskarten, die aber erst ab Karlsbastion gelten. Zuvor sehen wir uns unbedingt die Schautafeln an, bevor wir weiter aufwärts gehen. Wir kommen am Galgenrain vorbei, ehe wir die Karlsbastion erreichen. Bereits hier ist schon ein herrlicher Ausblick auf die Stadt Singen, den Untersee mit Radolfzell und die Reichenau gegeben. Die weitläufigen Burganlagen sind hochinteressant und verleiten zum Erkunden und Verweilen. Das Klettern ist verboten und gefährlich. Besonders im Winter oder bei Regen sind die Pflasterwege schlüpfrig. Seit 2005 hat das Land Baden-Württemberg fast fünf Millionen Euro für die Sanierung und Erhaltung der Ruine ausgegeben. Besonders erwähnt seien die West- und die Südwand, das Rondell Augusta, der Eberhardsturm mit der kleinen Bastion, dem Pulverturm Löwe, Teile der Fürstenburg, die westliche Kirchenwand und nicht zuletzt die Tunnelgewölbe zur Karlsbastion.
Kommt man über die steilen Felswege und Holzbrücken zurück zur Karlsbastion, geht man in der südöstlichen Ecke die steinerne Treppe hinab zum Wegweiser Nr. 51. Von dort in westlicher Richtung geht es abwärts zum Weinberg Elisabethenberg, wobei man an „Bomben" vulkanischen Ursprungs vorbeikommt. Im Sinne des Natur- und Denkmalschutzes wird auf Tafeln die Flora und Fauna vorgestellt und die Ziegenbeweidung der Hohentwiel Schäferei (Domäne) erläutert. Kommt man zum Wegweiser 06, müssen sich Einkehrwillige entscheiden, ob sie das kurze Stück aufwärts zur Hohentwiel-Gaststätte, oder abwärts ggf. zum Holzingers Pavillion (hinter der LAGA-Haltestelle) gehen. Ansonsten führt der gleiche Weg zurück zum Ausgangspunkt.

D2 | Über die Grüne Grenze | 02.08.2010

Von Gaienhofen in Deutschland über die „Grüne Grenze“ nach Ramsen in der Schweiz

Der Schiener Berg, auch Schienerberg genannt, ist mit 708 Meter über Normalnull die höchste Erhebung der Halbinsel Höri am westlichen Bodensee. Wohl eine der schönsten Schienerberg-Wanderungen ist die Längsüberquerung auf dem „Firstweg“ auf der Halbinsel Höri.

Gaienhofen, Ev. Internatsschule - Aspen - Schrotzburg - Mariatann - Herrentisch - Ramsen (CH)

16 km

BesonderheitenRuine Schrotzburg, Mariatann, Herrentisch
Treffpunkt9.00 Uhr, Internatschule Gaienhofen
VerpflegungRucksackverpflegung
UnkostenbeitragRücktransfer
VeranstalterSchwarzwaldverein OG Öhningen,
Zita Muffler, 0 75 33 / 18 94
WanderungstypStreckenwanderung
Verkehrsanbindung AutoSingen - Radolfzell - Moos - Gaienhofen

Verkehrsanbindung ÖPNVMit dem SBG-Bus von Radolfzell nach Gaienhofen, Haltestelle: Evang. Internatschule Gaienhofen
Hauptstraße
78343 Gaienhofen
Dauer4,5
Höhenunterschiede in Meter270
Schwierigkeitsgradmittel
AnsprechpartnerSchwarzwaldverein, Ortsgruppe Öhningen-Höri Dietmar Sauter Rheinstr. 5 78337 Öhningen Tel. 0 77 35 / 3415
Touristik InfoTourist-Information
Im Rathaus
Klosterplatz 1
78337 Öhningen
Tel. 0 77 35 / 819-20
Fax 0 77 35 / 819-30
E-Mail: info@oehningen.de
http://www.oehningen.de
Mo-Fr 8.00-12.00
Mai-September zusätzlich:
Fr 14.00-18.00
Sa 9.00-13.00

Wir beginnen unsere Wanderung am Treffpunkt in Gaienhofen (Bushaltestelle der evangelischen Internatsschule). Mit der gelben Raute wandern wir durch das „Erlenloh" nach „Aspen" und folgen weiter bis nach „Langenmoos". Von dort wendenn wir uns zum Parkplatz „Haselwies" und erreichen danach die „Schrozburg". Weiter in westlicher Richtung kommen wir bald nach „Mariatann", einem kleinen Wallfahrtsplatz an der Gemarkungsgrenze zwischen Worblingen und Schienen. Hier erreichen wir gleichzeitig auch die Landesgrenze, Deutschland-Schweiz. Im weiteren Anschluss unserer Wanderung über den „Herrentisch" kommen wir nicht nur zu einem schönen Rastplatz, sondern gleichzeitig an einen ganz hervorragenden Aussichtspunkt. Es gibt wohl keinen schöneren Blick auf „Des Herrgotts Kegelspiel", wie der Heimatdichter Ludwig Finckh die Hegauberge nannte. Wir überqueren endgültig die Landesgrenze kommen zur „Chroobachhütte" und über einen steilen Serpentinenweg abwärts nach Ramsen (CH). Rechts liegt das Zollamt. Der Ortsteil heißt „Moskau" und erinnert an die Russenbesetzung in den Jahren 1789/1800. Von hier aus haben wir Rückfahrtsmöglichkeiten mit dem Bahnbus über Stein a. Rhein und über Öhningen zu allen Höri Orten.

D3 | Von Allensbach nach Konstanz | 03.08.2010

Zwischen den zwei Seen

Die Aussicht auf den Untersee mit der Insel Reichenau und über den See auf die Schweizer Seite. Nach Querung des Bodanrücks haben wir vom „Purren“ eine großartige Aussicht auf den Ober- und Überlinger See, die Barockkirche Birnau und die Insel Mainau. Ziel ist der Fährehafen in Konstanz-Staad.

Bahnhof Allensbach - Schmieder - Hegne - Homberg - Dingelsdorfer Ried - Mainaublick - Konstanz - Egg - Staad - Fährehafen

15,5 km

BesonderheitenZwei-Seenblick
Treffpunkt9.00 Uhr, Bahnhof Allensbach
VerpflegungRucksackverpflegung
VeranstalterSchwarzwaldverein OG Konstanz,
Lothar Lange, 0 75 31 / 2 32 68
WanderungstypStreckenwanderung
Verkehrsanbindung AutoParkplatz Bahnhof Allensbach

Verkehrsanbindung ÖPNVBahnhof Allensbach, Halt aller RE- und IRE-Züge der Schwarzwaldbahn und der RB Konstanz-Engen
Dauer4,5
Höhenunterschiede in Meter100
Schwierigkeitsgradmittel
AnsprechpartnerSchwarzwaldverein, Ortsgruppe Konstanz Lothar Lange Gartenstr. 33 78462 Konstanz Tel./Fax 0 75 31 / 2 32 68 E-Mail: christl.lothar.lange@t-online.de
Touristik InfoTourist-Information Konstanz GmbH
Bahnhofplatz 13
78462 Konstanz
Tel. 0 75 31 / 13 30-30
E-Mail: info@ti.konstanz.de

Nach Verlassen des Bahnhofs halten wir uns 50 m rechts, um dann links in die Hafnerstraße einzubiegen.
Nach ca. 500 m zweigt rechts die Mühlengasse ab. Hier erreichen wir den Bodensee-Rundweg mit der Markierung schwarzer Pfeil um einen blauen Punkt. Am Ende der Mühlengasse weist uns die Markierung links unter die Bundesstraßen-Unterführung durch und sofort rechts eine Treppe hinauf.
Am Waldrand entlang kommen wir nach Hegne. Nach den ersten Häusern biegen wir links in die Straße „Zum Winkel" ein. Ab dem „Adelheider Weg" neue Markierung beachten: Gelbe Raute. Nach einer Waldstrecke erreichen wir rechts das ehemalige Kloster Adelheiden. Wir folgen der gelben Raute und queren dabei die L 220.
Durch die Dingelsdorfer Weiher führt ein schmaler Dammweg. Hier erreichen wir den Querweg Freiburg-Bodensee mit der Markierung gelb-rot.
Nächstes Ziel ist der Aussichtspunkt „Purren". Auf dem „Konstanzer Weg" und dem „Volapükweg" verlassen wir den Ortsteil Litzelstetten und queren die L 219.
Der Weg führt nun hinunter zur Insel Mainau. Hier wandern wir wieder auf dem Bodensee-Rundweg und erreichen Egg. An der Kapelle biegen wir links in die Bachgasse ab. Nach ca. 100 m weist uns eine Tafel an einem Haus den Weg zum Fährehafen nach Konstanz-Staad rechts entlang.

D4 | Herrgotts Kegelspiel | 04.08.2010

Des Heimatdichter Ludwig Finck mit seinem am Bodensee oft zitierten Bild meinen u.a. die drei Hegauberge Twiel, Krähen und Mägdeberg

Die drei Hegauberge vulkanischen Ursprungs bieten in ihrer einzigartigen Lage und Form, ihrer Geschichte und den erhaltenen Ruinen ein Erlebnis für aufgeschlossene und neugierige Junge und Alte. Die Tour führt über das Infozentrum Hohentwiel, auf halber Höhe des Hohenkrähen vorbei über die Höhen des Aachtales zum Mägdeberg.

Bahnhof Singen - Billionenbrücke - Domäne Hohentwiel - Alte Landesgrenze - Hohenkrähen - Mägdeberg - Hegaukreuz - Bahnhof Singen

17 km

BesonderheitenHegauberge, Burgruinen
Treffpunkt9.00 Uhr, Bahnhof Singen/Htwl.
VerpflegungRucksackverpflegung
VeranstalterSchwarzwaldverein OG Singen,
Hans-Jörg Baumann, 0 77 31 / 4 23 95
WanderungstypRundwanderung
Verkehrsanbindung AutoPKW-Parkplatz beim DB-Haltepunkt "LA-GA" Singen.
Verkehrsanbindung ÖPNVBahnhof Singen oder DB-Haltepunkt "LAGA"
Dauer6
Höhenunterschiede in Meter350
Schwierigkeitsgradmittel
AnsprechpartnerSchwarzwaldverein, Ortsgruppe Singen Hans-Jörg Baumann Bruderhofstr. 51 78224 Singen Tel. 0 77 31 / 4 23 95 E-Mail: hans-joerg.baumann@gmx.de
Touristik InfoTourist-Info Singen
August-Ruf-Str. 13
78224 Singen
Tel. 0 77 31 / 85-262
Fax: 0 77 31 / 85-513
http://www. singen.de
Mo - Fr 9.00 - 18.00 Uhr
Sa 10.00 - 13.00 Uhr

Als Streckenwanderung von Bahnhof Singen, über die 3 Hegauberge, und dann zum DB-Haltepunkt Mühlhausen-Ehingen sind es ca. 12 km. Die Rundwanderung, die auch das schöne Hinterland einschließt, kann am Haltepunkt LAGA (auch PKW-Parkplatz) beginnen und enden. Dann sind es ca. 17 km. Vom Bahnhof Singen geht man geradeaus durch die Fußgängerzone. Bei der Marktpassage wendet man sich nach links und kommt an der Ekkehard-Realschule, der St. Peter und Paul-Kirche, am Rathaus und der neuen Stadthalle vorbei. Nach Überschreiten der Stadtgartenbrücke über den Fluss "Aach" weist der Wegweiser mit den beiden Rauten "weiß/rot auf gelbem Grund" (Freiburg-Bodensee) und "grün" (Schwarzwald-Jura-Bodenseeweg) nach rechts. Diese Doppel-Markierung begleitet uns bis zum Hegaukreuz. Beim Hotel Widerhold zeigt der Wegweiser nach rechts und wir nähern uns weiter dem Berg. Dann steigt der Wider– holdweg schon steil an und in Windungen erreicht man die Domäne Hohentwiel mit Info-Zentrum. Man geht auf gut befestigten Wegen aufwärts, welche im oberen Teil in Kopfsteinpflaster übergehen. Stellvertretend sei Kommandant Konrad Widerholt erwähnt, der im 30-jährigen Krieg die Festung ausbaute und erfolgreich verteidigte. Erst in den Napoleonischen Kriegen wurde die Feste 1801 kampflos übergeben und anschließend geschleift. Der Wanderweg geht westwärts. Sind wir nun auf dem Verbindungsweg angelangt, geht es nach links und kurz danach nach rechts zum Wald. Am Paradieshof vorbei hat man einen schönen Panoramablick über Singen und den Untersee. Schließlich gelangen wir auf die Landstraße nach Duchtlingen. Leider ist kein Gehweg vorhanden. Wir halten uns links aufwärts und kommen am Hegau-Haus vorbei, bis wir die Höhe fast erreicht haben. Dort zweigt ein Weg rechts zum Parkplatz ab, den wir benutzen und den Markierungen folgen. So gelangen wir zum Hohenkrähen. Die Markierung führt uns weiter nach links die Halde hoch, bis wir eine Hochebene erreichen, auf der wir nordwärts schreiten. Auch dann kommen wir wieder auf eine verbindende Landstraße die wir nach links bis zur Höhe aufwärts gehen und uns dann nach rechts wenden. Durch einen lichten Wald erreichen wir die Stelle, wo die Fernwege nach links abgehen und wir den Weg zunächst geradeaus fortsetzen. So gelangen auf teils felsigen Pfaden, ausgedehnten Burganlage des Mägdeberges. So bedeutet es etwa "Berg der Jungfrauen". Von hier hat man eine herrliche Weitsicht, besonders in den hinteren Hegau. Der Hohenstoffeln mit seinen 2 Gipfeln ist schnell ausgemacht. Weiter nördlich liegt der Hohen– hewen und zu dessen Fuße die Stadt Von der Burganlage zurück bis zum Abzweig der Markierung, können wir uns entscheiden, ob wir die Strecke in Mühlhausen-Ehingen am Haltepunkt beenden und mit dem Seehas nach Singen (oder Engen) zurückfahren wollen. Dann gehen wir bis zur Verbindungsstraße zurück, den Weg nach links hinunter und folgen der "gelben" Raute bis zum Bahnhof. Setzen wir jedoch die Rundwanderung fort, folgen wir der bisherigen Markierung bis zum Hegaukreuz. Auch hier genießen wir nochmals das Panorama, bevor wir nunmehr abwärts den gelben Rauten folgen und den Ort Duchtlingen als nächstes Ziel aussuchen. Nach wenigen Schritten sind wir an einer steilen Haldenkante angelangt, der wir abwärts bis zur bereits bekannten Verbindungstrasse folgen. Duchtlingen, ist bekannt für seine Kartoffeln und das daraus resultierende "Herdöpfelfest". Neben der Kirche kommen wir am Land– gasthof Linde vorbei. Die kleine Gemeinde ist bald durchschritten und wir gehen weiter südlich, an den Staufen-Höfen vorbei bis kurz vor Hilzingen, wo uns der Wegweiser nach links leitet, dem Hohentwiel zu. Die Burg ist nun voll im Blickfeld und imponiert mit seiner mächtigen Ausdehnung. So kommen wir wieder zur Domäne zurück und können nun dem Weg abwärts folgen, den wir vom Aufwärts bereits kennen. Weiter schreitend erreichen wir alsbald den Haltepunkt LAGA oder ggf. den Bahnhof Singen.

D5 | Öhninger Rundwanderweg | 05.08.2010

Öhninger Rundwanderweg auf der hinteren Höri-Halbinsel

Der Ausgangsort Öhningen liegt 449 m über NN am Südhang des Schienerberges, nahe der Schweizer Grenze am sogenannten Untersee, der größten Gemeinde der Halbinsel Höri.

Öhningen - Klingenbachschlucht - Aspenhof - Unterbühlhof - Bannholz - Öhningen

10 km

BesonderheitenKlingenbachschlucht, Aussichten zum Rhein
Treffpunkt10.15 Uhr, Lindenplatz Öhningen
VerpflegungRucksackverpflegung
VeranstalterSchwarzwaldverein OG Öhningen,
Zita Muffler, 0 75 33 / 18 94
WanderungstypRundwanderung
Verkehrsanbindung AutoLindenplatz vor dem Öhninger Rathaus
Verkehrsanbindung ÖPNVBushaltestelle Lindenplatz Öhningen vor dem Rathaus mit dem SBG-Bus
Dauer3
Höhenunterschiede in Meter150
Schwierigkeitsgradleicht
AnsprechpartnerSchwarzwaldverein, Ortsgruppe Öhningen-Höri Dietmar Sauter Rheinstr. 5 78337 Öhningen Tel. 0 77 35 / 34 15
Touristik InfoTourist- Information Öhningen
Klosterplatz 1
78337 Öhningen
Tel. 0 77 35 / 819-20
Fax 0 77 35 / 819-30
E-Mail: info@oehningen.de
http://www.oehningen.de
Mo - Fr 8.00 - 12.00 Uhr
von Mai bis Sept. zusätzlich:
Fr 14.00 - 18.00 Uhr,
Sa 9.00 - 13.00 Uhr

Wir gehen durch die Kirchbergstraße, queren die Schienerbergstraße und wandern abwärts zur Klingenmühle und zum Klingenbach. Entlang des Bachlaufes kommen wir durch die wildromantische Schlucht, über holzbefestigte Wege und Stege, die von der hiesigen Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins stetig renoviert und gepflegt werden, um diese geologisch und botanisch interessante Route für die Wanderer begehbar zu machen.
Im Frühjahr blüht der Bärlauch tausendfach und verbreitet einen angenehmen Duft.
Am Ausgang des Schluchtweges erreichen wir das Schalmenried und über eine Anhöhe hinweg kommen wir zum Wanderpfad des Kattenhornerbühls.
Hier sollten wir rasten und die wunderschöne Aussicht auf Öhningen, Stein am Rhein/CH und den Untersee mit dem ehemaligen Wasserschloss Oberstaad genießen. Direkt unter uns liegt der Öhninger Ortsteil Kattenhorn mit der evangelischen Petruskirche. Die Kirchenfenster sind vom Maler Otto Dix. Auf dem nun folgenden Trampelpfad können wir noch einzelne Orchideenbestände ausmachen, die unter Naturschutz stehen. Wir folgen weiter den Wegzeichen und erreichen den Aspenhof, überqueren dabei den Klingenbach zum Unterbühlhof und kommen weiter über den Wanderparkplatz Maßholdern am Hofareal des Oberbühlhofs vorbei. An der Giebelseite erkennen wir das gleiche Wappen des Konstanzer Fürstbischofs, wie am Öhninger Rathaus, der ehemaligen Vogtei. Das Wappen erinnert an das aufgelöste Kloster St. Georgen in Stein am Rhein/CH (1570-1581), in dem der Konvent eingerichtet war. Hier lebten die letzten Mönche, bevor sie nach Konstanz integriert wurden.
Wir wandern nun am Waldrand des Bahnholzes entlang, halten uns südlich Richtung See und Dorf bis zur Einmündung der alten Schienerstaße in die Kreisstraße nach Öhningen. Hier wenden wir uns links am Wasserhochbehälter vorbei in Richtung Linsenbühlhof bis zum Bruderhofsträßchen. In etwa 300 m finden wir links einen kleinen Trampelpfad in die Klingenbachschlucht, queren über einen Holzsteg abschließend nochmals den Klingenbach und gelangen zum Ausgangspunkt unseres Rundweges zurück nach Öhningen.

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